Die neuen North 3Di Segel werden geriggt...

Endlich war es soweit...

 

Wir sind mit dem Auto angereist und haben den ganzen Bus voll mit neuen Spielzeugen für die Go East gehabt.

Die gute wurde vergangenen Freitag pünktlich ins Wasser gelassen, und stand an unserem alten Platz bereit und hat schon auf uns gewartet!

 

Am Samstag den 01.04.17 war es dann soweit. Claudia und Daniel Schroff von North Sails Schweiz sind angereist, um die dort bestellten Segel zu riggen.

Wie schon im vorigen Blog berichtet kam Daniel im Oktober ´16 extra zum vermessen auf unser Boot. 

Und auch zur Auslieferung war er wieder da.

Wir hatten nun 2 Tage Zeit um das Rigg einzustellen, und die neuen North 3Di Segel zu testen.

Über 3 Stunden hat es gedauert den Mast in die optimale Position zu bringen. (scheinbar habe ich das Rigg letztes Jahr nicht so richtig gut hinbekommen - umso besser das nun ein Profi am Werk war!)

Nachdem es den ganzen Tag ziemlich starken Wind hatte, haben wir es schon fast aufgegeben die Segel an diesem Tag noch hochzuziehen.

Aber siehe da - plötzlich war der Wind weg, und wir machten uns sofort ans Werk.

Zuerst das Gross. Hoch damit, kurz angeschaut und dann eingerollt. Passt!

Dann kam die Genua dran - das war eine ordentliche rackerei, denn wir mussten noch weitere Aufkleber anbringen um das Segel vor der Saling und dem Deckslicht zu schützen. Das hiess Segel rauf, ausmessen, Segel wieder runter, Aufkleber anbringen und dann wieder Segel rauf. ;-)

 

Nachdem dann alles gecheckt wurde hiess es raus aus dem Hafen und das ganze Life erleben.

Leider waren wir nicht so vom Wind gesegnet und wir hatten in Spitze nur 7 Knoten wahren Wind.

Egal... Zum Segel einstellen sollte es erstmal reichen.

Hier und da wurde die Fallspannung noch mal verändert damit das Profil richtig zur Geltung kommt.

 

Wahnsinn... Was für ein Unterschied im Vergleich zu unseren alten Dacron Segel. Das Mass passt perfekt und man sieht richtig die Flügelform und das Profil des Segels. 

Groß und Genua stehen perfekt zueinander. 

Vorbei sind die Zeiten mit einem ausgeleiertem Segel mit Beulen drin.

Bei 6 Knoten wahren Wind machten wir ruckzuck 5,5 bis 6 Knoten Speed. Und das trotz Welle vom Vortag. 

Unser Fazit:

Es hat sich auf jeden Fall gelohnt in neue Segel zu investieren. Vor allem bei dem Service der einem bei North geboten wird. Kein Segel von der Stange.

 

Jetzt müssen die beiden schwarzen Tücher sich nur noch bei Starkwind bezahlt machen und ein gutes Ergebnis liefern.

Wir berichten weiter und vor allem auch was die Langzeitbelastung mit der Sardischen Sonne betrifft.

Anbei noch ein paar Impressionen von unserer Wasserung sowie die ersten Segelbilder der Saison. 

 

Fair & good Wind

Eddy & Sara

 

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